Die Japanische Pilgerfahrt auf dem Weg der 88 Tempel rund um Shikoku, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln, ist mein Versuch, auf eine persönliche Krisenzeit zu antworten. Ich bin diesen Weg jeweils etwa drei Wochen in den Sommern 2012, 2013, 2014 und 2015 gegangen, zunächst allein und später mit meinem älteren Bruder Peter. Das fällt zugleich auch in eine globale Krisenzeit. In solchen Zeiten sollte man sich Zeit für Umwege und anderes Ungewöhnliche nehmen. Zu Fuß zu gehen bedeutet mir viel. Das schließt aber nicht aus, dass ich gelegentlich mit Bus und Bahn nachhelfe. Krisenbewältigung im Umherziehen und Pilgern ist eine ziemlich anstrengende, aber auch sehr erfüllende Sache. Trotz aller Krisen und trotz aller Gebrochenheit: Das Universum ist ein freundlicher Ort voller Liebe und Humor, den man immer wieder aufsuchen sollte.

Christoph Schubert-Weller (1950) Studium der Philosophie, Linguistik und Literatur, Zweitstudium in Pädagogik, Psychologie und Soziologie. 1993 Promotion. Ausbildung in Astrologie seit 1976, geprüfter Astrologe (DAV). Lange Jahre geschäftsführendes Mitglied der Prüfungskommission beim Deutschen Astrologenverband (DAV) und von 2005 bis 2011 leitete er den Verband als 1. Vorsitzender. Aufsätze, Monographien Vorträge und Radiosendungen.
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